Tiger, Tempel, Taj Mahal - Nordindien for family
Familienreise nach Nord-Indien für große und kleine Entdecker! Auch für Naturfreunde ohne Kinder geeignet!
Mit oder ohne Familie zur Tigersafari nach Nordindien! Erst besuchen wir Delhi, das Grab Mahatma Gandhis und das Taj Mahal in Agra. Anschliessend ins Chambal Wildlife Sanctuary, eines der spannendsten Gegenden für Wildtierbeobachtungen weltweit! Krokodile und Gangesdelfine sind eigentlich garantiert! Und denn der Höhepunkt der Tour: Tigersafari in Bandhagarh und Kanha. Ich empfehle diese Reise für Kinder ab 8 Jahre.
Philosophie der Reise:
Die Reise soll unseren Kindern zwei wichtige Elemente des Reisens vermitteln: Die Schönheit und Wichtigkeit der Natur und die Kultur und Lebensweise indischer Familien.
Familientauglichkeit:
Möglichst wenige Transfers - soviel wie nötig, so wenig wie möglich! Möglichst viel Aufenthalt in der Natur, Unterkunft in familienfreundlichen Unterkünften und Verwendung kleiner Reisebusse statt großen Fernreisebussen. Kleine Reisegruppen. Wenn immer möglich von Einheimischen geführte Unterkünfte mit regionalen Spezialitäten. Die Unterkünfte sind auch beimsonst sehr scharfen Essen in Indien auf Bedürfnissen von europäischen Kindern vorbereitet. Da Kinder zumeist Tierfreunde sind, wollen wir möglichst viele seltene Tiere beobachten. Vor allem die Beobachtung eines Tigers wird schwierig, ist aber durch die vielen Safaris sehr wahrscheinlich. Wir legen aber auch Wert darauf, daß unsere Familien die Realität Indiens kennenlernen und die Unterschiede zwischen arm und reich ausreichend erklärt und Hilfsmöglichkeiten aufgezeigt werden.
Tag 1:
Flug von Deutschland nach Indien (nicht inkl.)
Der Flug von Deutschland nach Indien ist nicht im Preis enthalten, in der Datumsausschreibung aber mit berücksichtigt.
Verpflegung im Flugzeug
Tag 2: Ankunft in Delhi
Wir begrüßen Euch am Flughafen und fahren zum Hotel. Mittags Fahrt durch Neu-Delhi mit "India Gate" und Regierungsviertel. Weiter geht es zur 73 m hohen Siegessäule "Qutab Minar" im Süden von Delhi und zum Grabmal des Mogul-Kaisers Humayun – Vorbild des berühmten Taj Mahal. In Alt-Delhi besichtigen Sie die Freitagsmoschee "Jama Masjid" am Chandni Chowk, dem geschäftigen Silber-Basar. Von der Moschee aus bietet sich ein guter Blick auf Fort und Altstadt. Ihr werdet staunen, welche unglaublichen Unterschiede es in den Stadtteilen gibt. Zwischen supermodernen Villenvierteln und Slums liegen manchmal nur wenige Meter.
Übernachtung im Hotel
Frühstück inklusive
Tag 3: Beeindruckendes Taj Mahal
Hauptsehenswürdigkeit von Agra ist das Taj Mahal, "Krone des Ortes", ein 58 m hohes und 56 m breites Mausoleum, das auf einer 100 m × 100 m großen Marmorplattform errichtet wurde. Der Großmogul Shah Jahan ließ ihn zum Gedenken an seine 1631 verstorbene Hauptfrau Mumtaz Mahal (Arjumand Bano Begum) erbauen. Es liegt in einem 18 Hektar großer Garten, dessen Zentrum sich ein längliches Wasserbecken bildet. Das sagenhafte Taj Mahal zählt heute zu den 7 Weltwundern und ist mit Sicherheit das meistfotografierte Gebäude Indiens, wenn nicht der Welt. Eine weit verbreitete Legende besagt, dass ursprünglich noch ein gleiches Bauwerk aus schwarzem Marmor als Mausoleum für Shah Jahan selbst auf der anderen Seite des Flusses Yamuna geplant war, das aber nicht verwirklicht wurde; dazu laufen Ausgrabungen (gut auf Satellitenbildern zu erkennen). Schah Jahan wurde zuvor von seinem Sohn Muhammad Aurangzeb Alamgir entmachtet und verbrachte den Rest seines Lebens als Gefangener. 1666 wurde er neben seiner Gattin beigesetzt. Sein Grab zerstört dabei die Symmetrie des Gebäudes, was als Beleg dafür bewertet werden darf, dass er vorhatte, sich ein eigenes Grabmal zu errichten, zumal er, um diese Symmetrie zu bewahren, ein Rasthaus auf der östlichen Seite des Gebäudes errichten ließ, das der Moschee auf der westlichen Seite durchaus ähnlich ist. Auch befindet sich das Taj Mahal nicht im Zent-rum des angelegten Gartens, wie üblich bei persischen Grabmälern, sondern am nördlichen Rand, was auch nahelegt, dass ein weiteres Grabmal auf dem gegenüberliegen-den Ufer geplant war, denn die zwei vom Fluss getrennten Gebäude wären wiederum im Zentrum des nunmehr großen Gartenareals gewesen, wie es dem persischen Verständnis vom Himmel als von einem Charbagh (Garten geteilt in vier Quadranten, durch die vier Wasserkänale von einem zentralen Gebäude, das den Thron Gottes darstellen soll, in die vier Richtungen fließen) entspricht. Das Grabmal Humayuns z. B. in Delhi bleibt dieser Konzeption treu, weil hier das Mausoleum sich ganz in der Mitte eines Charbaghs befindet. Das Baumaterial für das Taj Mahal wurde aus ganz Indien und Asien herangeschafft.
Über 1000 Elefanten wurden dafür benötigt. 28 verschiedene Arten von Edelsteinen und Halbedelsteinen wurden in den Marmor eingefügt. Weiterfahrt zum Roten Fort. Vom Roten Fort hat man einen herrlichen Blick auf das Taj Mahal. Die Festung diente im 16. und 17. Jahrhundert mit Unterbrechungen als Residenz der Moguln. Es liegt am Ufer der Yamuna und ist etwa 2,5 Kilometer vom Taj Mahal entfernt. Wie dieses wurde auch das Rote Fort 1983 in das UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen. Der Bau des Forts wurde 1565 unter Akbar dem Großen, der die Hauptstadt von Delhi hierher verlegen ließ, aufgenommen und unter seinen Nachfolgern, vor allem unter Shah Jahan, in der zweiten Hälfte des 16. und der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts erweitert. Die Ummauerung war bereits 1571 abgeschlossen. Während Akbar vorwiegend in rotem Sandstein mit Marmoreinlagen bauen ließ, bevorzugte Shah Jahan weißen Marmor mit Verzierungen aus Gold und Halbedelsteinen als Baumaterial. 1648 wurde die Hauptstadt nach Delhi zurückverlegt, womit auch das Rote Fort an Bedeutung verlor. Nach seiner Machtergreifung 1658 stellte Aurangzeb seinen Vater Shah Jahan im Roten Fort unter Hausarrest, wo dieser 1666 auch starb- mit Blick auf das geliebte Taj Mahal.
Rückfahrt zum Hotel und Übernachtung.
Frühstück inklusive
Tag 4: Naturschutzgebiet Chambal
Weiterfahrt nach Chambal. Das National Chambal Sanctuary ist ein einzigartiges und ursprüngliches Naturschutzgebiet am Chambal Fluss, an der Grenze zwischen den Bundesstaaten Uttar Pradesh und Madhya Pradesh. Das Schutzgebiet, das sich flussaufwärts bis in den Bundesstaat Rajasthan zieht, wurde zum Schutz der dort lebenden Krokodil-Population und zum Schutz des vom Aussterben bedrohten Ganges-Delfins eingerichtet. Per Boot werden Sie dieses Gebiet erforschen und haben dadurch die Chance, Krokodile und - mit etwas Glück - auch Ganges-Delfine aus nächster Nähe zu erleben. Das Chambal Sanctuary ist außerdem ein Paradies für ca. 250 einheimische und überwinternde Vogelarten, die an den Flussufern einen idealen Lebensraum finden. Vogelbeobachter dürfen sich auf den seltenen Indischen Scherenschnabel, sowie auf Krabbentriel, Sandbrachschwalbe, Hindu-Seeschwalbe, Schwarzbauch-Seeschwalbe, Streifengans, Fleckschnabelente, Löffelente, Gänsesäger, See-Regenpfeifer und viele andere Arten freuen. Abends Safaris im Chambal Sanctuary.
Frühstück, Mittag- und Abendessen inklusive
Tag 5: Delfine, Krokodile und Ghariale
Morgens und abends Safaris im Chambal Sanctuary. Der Besitzer der Lodge ist begeisterter Naturschützer und stellt Euch seine Projekt vor. Tagsüber beobachtet Ihr viele wilde Tiere.
Frühstück, Mittag- und Abendessen inklusive
Tag 6: Kulturprogramm in Gwalior
Weiterfahrt nach Gwalior. Am Nachmittag Besichtigungen. Um die Gründung Gwaliors rankt sich eine schöne Legende: Der unheilbar an Lepra erkrankte Fürst Suraj Sena jagte einst auf dem steilen Felsen Gopagiri. Durstig geworden, bat er einen meditierenden Sadhu um einen Schluck Wasser. Die dargebotene Erfrischung löschte nicht nur den Durst, sondern bewirkte auch die sofortige Heilung der Krankheit. Aus Dankbarkeit errichtete Suraj Sena ein Fort und erweiterte den Teich, aus dem er den heilenden Trank erhalten hatte, zum heute noch existierenden Suraj Kund. Mit dem Bau des Forts begann dann auch die wechselvolle Geschichte von Verteidigung und Eroberung. Gwalior nimmt eine strategische Position in der Gird Region Nordindiens ein. Die Stadt mit ihrem berühmten Fort war in der Vergangenheit bereits das Zentrum mehrerer historischer Königreiche Nordindiens. So war Gwalior unter anderem die Hauptstadt des gleichnamigen Staates und Fürstentums der Maharadschas von Scinidia.
Die Stadt ist voll von Relikten aus jener Zeit. Besondere Beachtung verdient die Festung von Gwalior. Die Festung steht auf einer Klippe aus Sandstein und erhebt sich 91 Meter über die umliegende Ebene. Der Aufstieg zu diesem mittelalterlichen Bollwerk, mit dessen Bau im 5. Jh. begonnen wurde, führt durch sechs große mit Skulpturen geschmückte Tore. Rings um die Grundmauern der Festung sind riesengroße Tithankara (Jain Heilige) Statuen zu sehen. Innerhalb der Festungsmauern befinden sich Paläste, Tempel und Zisternen. Das imposanteste Gebäude des Gwalior Forts ist der Man Mandir Palast. Der Man Mandir Palast, der innerhalb der Festungsmauern von Gwalior liegt, wurde 1486 bis 1516 unter Radscha Man Singh erbaut und spiegelt den hohen Standard der Hindu Architektur jener Zeit wider. Die reich geschmückte Ostfassade zählt zu den meistfotografierten Bauwerken Indiens. Ihre sechs Rundtürme werden von kleinen Kuppeln gekrönt, die einst vergoldet waren und mit blauen, grünen und gelben Kacheln verziert sind. Die wunderschön dekorierten kleinen Räume an den beiden Innnenhöfen waren aufgrund ihrer kleinen Eingänge vermutlich für die Damen des Königshofes vorgesehen. Die Eisenringe in den Wänden wurden für Schaukeln und dekorative Wandbehänge verwendet.
Frühstück inklusive
Tag 7: Der Robin Hood Indiens
Transfer nach Orcha. Die heutige Strecke führt durch ein Gebiet, das in den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts unter der Kontrolle der „Banditen-Königin" Phoolan Devi stand. Sie wurde von der Bevölkerung als eine Art weiblicher Robin Hood gefeiert, war nach ihrer Haftentlassung politisch aktiv und hatte zeitweise sogar einen Sitz im indischen Parlament. Die Verfilmung ihrer Lebensgeschichte führte zu heftigen Kontroversen in der indischen Gesellschaft. Im Juli 2001 wurde Phoolan Devi in Delhi ermordet. Die Zeit der Räuberbanden ist jedoch längst nicht vorbei. Noch immer gilt es als äußerst unsicher, ohne Eskorte nachts zwischen Datia und Gwalior unterwegs zu sein. In Datia besichtigen Sie den heute verlassenen aber gut erhaltenen siebenstöckigen Palast des Raj Singh Deo, anschließend sehen Sie Sonagiri, die eindrucksvolle Tempelstadt der Jain-Religion. Jhansi bietet kaum Sehenswürdigkeiten, außer dem mächtigen Fort, das im Laufe des 19. Jahrhunderts stark umgebaut wurde und von dem man eine weite Aussicht hat. Von hier aus führte die legendäre Maharani Lakshmi von Jhansi (Rani von Jhansi) den sagenhaften Aufstand gegen die Briten im 19. Jahrhundert. Eine Statue erinnert Ihre letzte Heldentat, als Sie sich mit dem Thronerben im Armen samt Ihrem Pferd von einem Felsen stürzte um der Verfolgung zu entgehen. Besichtigung von Orcha: Die heute unbedeutende Ortschaft wurde im 16. Jahrhundert gegründet und vereint eine große Zahl unterschiedlichster Stilrichtungen. Besonders imposant ist der Jehangir Mahal Palast, von dessen oberen Stockwerken aus sich ein grandioser Blick über die Landschaft bietet. Der Palast wurde eigens für den Besuch von Kaiser Jehangir im Jahr 1606 gebaut und seither nie wieder bewohnt.
Frühstück inklusive
Tag 8: Tempel von Khajuraho
Als die Weltöffentlichkeit Ende des 19. Jahrhunderts von den Tempeln in Khajuraho erfuhr, die bis dahin nur der lokalen Bevölkerung bekannt waren, wurde ernsthaft diskutiert, die Bauwerke völlig zu zerstören. Zu sehr waren die Europäer von den drastischen erotischen Darstellungen schockiert. Heute gelten die Tempel von Khajuraho als Weltkulturerbe der Menschheit. Khajuraho erlebte seine Blüte von 950 bis 1050 n. Chr. Damals war es Hauptsitz der Chandellas, eines kriegerischen Rajputen-Stammes. Von einst 85 Tempeln sind heute noch 22 gut erhalten. Die Reliefs zeigen Greifvögel, Nymphen, Dämonen und Revolten, Götter in kosmischen Evolutionen, Menschen, Furcht, Zweifel, Eifersucht, Liebe und vollendete Leidenschaft. Zusammen stellen sie das Feinste und Beste aus der Kunst der mittelalterlichen Epoche Indiens dar. Einige Wissenschaftler vertreten die Auffassung, die erotischen Skulpturen stellten eine Art Kamasutra in Stein dar. Doch neben den geradezu akrobatischen Positionen und gelegentlich auch recht humorvollen Darstellungen des Liebesakts sind auch viele lebendige Alltagsszenen zu sehen. Besichtigung der Tempelanlagen, die nur wenige Fußminuten vom Ortskern entfernt liegen. Einen Besuch lohnt auch das alte Dorf Khajuraha mit seinen traditionellen sozialen Strukturen und alten Häusern.
Frühstück inklusive
Tag 9: Die Heimat der Tiger
Bandavgarh: Das einstige Jagdgebiet des Maharajas von Rewa genießt seit 1968 Nationalpark-Status. 1994 wurde das ca. große 450 Quadratkilometer große Areal zum Tigerschutzgebiet erklärt. Die Aussichten, einen Tiger zu Gesicht zu bekommen, sind hier außerordentlich gut. Im Herzen des Parks gibt es eine Vielfalt von wild lebenden Tieren, wie beispielsweise Nilgai-Antilopen, Wildschweine, Schakale, Gaur, Sambar-Hirsche und Stachelschweine, dazu viele Vogelarten. Bandhavgarh ist die Heimat der weißen Tiger. 1915 fing der Maharadscha von Rewa ein weißes Tigerjunges und hielt es bis zum Tod. Dann ließ er es präparieren und schickte es als Geschenk an den englischen König Georg V. Maharadscha Shir Martand Sing fing auf der Tigerjagd ebenfalls ein weißes Tigerbaby. Er ließ es an seinen Hof bringen, aber es konnte fliehen. Nachdem es erneut eingefangen wurde, erhielt es den Namen Mohan und wurde mit größter Fürsorge aufgezogen. Der Maharadscha hoffte, als erster Mensch der Welt weiße Tiger züchten zu können. Als Mohan ausgewachsen war, wurde er mit einer normalen Bengaltigerin gepaart.
Das Tigerweibchen bekam mehrere Male Junge, aber immer nur normal gefärbte. Dann paarte der enttäuschte Maharadscha Mohan mit einer seiner Töchter. Der Wurf bestand aus vier weißen Tieren. Die Mischung des Erbgutes hatte zum Erfolg geführt. Seitdem wurde bei der Zucht von weißen Tigern immer wieder Inzucht betrieben. Die Folgen davon sind verkrümmte Knochen, verkürzte Beine, schielende Augen. Daraus zogen Fachleute für Tigerzucht den Schluss, das es sicherer ist, weiße Tiger mit gelben zu kreuzen und dann ihre Nachkommen zu paaren, woraus sich weiße Tigerbabys ergeben können. Inzwischen gibt es weltweit 160 weiße Tiger, die alle auf Mohan zurückgehen. In Bandhavgarh wie auch in Kanha erfolgen die Safaris in der Regel nach folgendem Verfahren: Die Gäste brechen jeweils frühmorgens und nachmittags mit erfahrenen Wildhütern in Jeeps zu Rundfahrten auf festgelegten Routen auf. Bereits zuvor sind Fährtensucher auf Elefanten unterwegs, um frische Tigerspuren zu suchen. Wenn Sie eine Raubkatze sichten, teilen sie dies den Wildhütern in den Jeeps über Funk mit. Per Jeep geht es dann in die Nähe des "Fundorts". Hier steigen die Gäste nacheinander auf Elefanten, um sich dem Tiger aus sicherer Höhe zu nähern. Die Elefantenritte werden nur durchgeführt werden, wenn die Fährtensucher Tiger aufgespürt haben. Die Kosten dafür sind vor Ort direkt zu zahlen. Nachmittags-Safari im Nationalpark.
Frühstück und Abendessen inklusive
Tag 10: Tigerpirsch
Frühmorgens und am späten Nachmittag Exkursionen in das Schutzgebiet von Bandhavgarh. Mit etwas Glück entdecken wir eine der eindrucksvollen Großkatzen.
Frühstück, Mittag- und Abendessen inklusive
Tag 11: Besuch des Kanha Nationalparks
Weiterfahrt durch die abgelegenen und dünn besiedelten Landschaften Zentralindiens zum Kanha Nationalpark, einem der größten Tigerschutzgebiete Indiens. Kanha wird oft als Originalschauplatz von Kiplings Dschungelbuch bezeichnet und ist einer der bekanntesten Nationalparks Indiens. Er wurde im Jahr 1955 gegründet und erstreckt sich über eine Fläche von 940 Quadratkilometern in den beiden Distrikten Mandla und Balaghat. Zusammen mit der ihn umgebenden 1009 Quadtratkilometer umfassenden Pufferzone und dem 110 Quadratkilometer großen Phen-Schutzgebiet bildet er das Kanha-Tigerreservat. Kanha ist vor allem bekannt für seine großen Säugetiere und seine gute Tigerpopulation. Die Zahl der gestreiften Jäger stieg von 48 im Jahr 1976 auf 127 im Jahr 2001. Daneben kommen im Park auch weitere große Raubtierarten vor. Die Zahl der Leoparden wird für das Jahr 2000 mit 80, die der Rothunde mit 396 und die der Lippenbären mit 111 angegeben. In einer Ecke des Parks jagen auch noch einige Meuten der sehr selten geworden indischen Wölfe. Eine Besonderheit des Parks ist das letzte wildlebende Vorkommen des Hochlandbarasingas (Cervus duvauceli branderi), einer Unterart des Barasinghahirsches, die es nur noch hier gibt.
Erfreulicherweise vermehrten sie sich von 66 Tieren im Jahr 1970 auf 349 im Jahr 2000. Neben dem Barasingha kommen noch drei weitere Hirscharten im Gebiet vor. Am häufigsten ist der Axishirsch, dessen Bestand etwa 20 000 Tiere umfasst, mit steigender Tendenz. Im Jahr 2000 wurden 3621 Sambarhirsche gezählt, Muntjaks gab es 1209. Während die Populationen der verschiedenen Hirsche insgesamt steigen, gingen die Bestände der drei Antilopenarten hingegen zurück. 2000 wurden nur noch 73 Nilgauantilopen, 78 Vierhornantilopen und 2 Hirschziegenantilopen gezählt. Der Park besitzt mit über 1000 Exemplaren eine gute Population der mächtigen Gaure. Weitere größere Säugetiere des Parks sind Wildschwein, Rhesusaffe, Goldschakal, Bengalfuchs, Fischotter, Honigdachs, Zibetkatze, Mungo, Rotmanguste, Streifenhyäne, Rohrkatze, Bengalkatze, Fleckenkantschil, Schuppentier, Palmenhörnchen, Stachelschwein und Schwarznackenhase. Am späten Nachmittag Jeep-Safari ins Schutzgebiet.
Frühstück und Abendessen inklusive
Tag 12: Tierbeobachtung pur!
Morgens und abends Safari in den Nationalpark. Ihr werdet viele wildlebende Tiere entdecken!
Frühstück, Mittag- und Abendessen inklusive
Tag 13: Dschungelbuch live! Bisons und Hirsche
Weiterfahrt zum Pench Nationalpark. Der Pench National Park, der sich entlang des Pench Flusses über 275 Quadratkilometer grenzübergreifend in Madya Pradesh und Maharashtra erstreckt, kann mit einigem Recht auch als Original Schauplatz von Rudyard Kipling Dschungelbuch angesehen werden. Die im Roman geschilderten Landschaften finden sich tatsächlich hier wieder, vor allem im Seoni Distrikt. So soll in der Schlucht des Waingunga-Flusses Shir Khan sein Ende gefunden haben. Im Jahr 1831 soll in der Gegend ein Junge im Urwald entdeckt worden sein, der von Wölfen aufgezogen worden sei. Der historische Mowgli? Hauptsächlich um Shir Khans Nachfahren das Überleben zu sichern, wurde 1977 zum Schutzgebiet erklärt und 1992 in das Project Tiger aufgenommen. 2002 wurde der Nationalpark in Indira Priyadarshini Pench National Park und das Tigerschutzgebiet in Mowgli Pench Sanctuary umgetauft. In relativ kurzer Zeit ist es gelungen, einen sicheren Lebensraum für die Großkatzen zu schaffen. Daneben kommen Leoparden, Wildhunde, Wölfe und Bären vor. Ein großer Bestand von Grasfressern vom mächtigen Gaur (indischer Bison) über Wildschweine, Muntjaks, Vierhornantilopen bis zu großen Herden flinker Axis-Hirsche sorgen dafür, dass die Räuber genug Nahrung finden. Unterstützt von der lokalen Bevölkerung werden regelmäßige Patrouillen durchgeführt und so potentielle Wilder und Holzdiebe wirkungsvoll gestört., Über 280 Vogelarten, darunter verschiedene Arten seltener Geier können in Pench beoachtet werden. Die beste Zeit für Tierbeobachtungen, wenn die Flüsse und Bäche im Schutzgebiet ausgetrocknet sind und die Tiere in der Nähe der wenigen verbliebenen Wasserlöcher konzentrieren. Am späten Nachmittag Jeep-Safari ins Schutzgebiet.
Frühstück und Abendessen inklusive
Tag 14: Tierbeobachtunge mit Jeep
Am frühen Morgen Jeep-Safari ins Schutzgebiet. Anschließend Transfer zum Flughafen Nagpur. Flug nach Mumbai.
Fahrt zum Airport Hotel in Mumbai
Frühstück inklusive
Tag 15: Abreise
Transfer zum Flughafen Mumbai. Ankunft am selben Tag in Frankfurt
Frühstück inklusive und Verpflegung im Flugzeug
Enthaltene Leistungen
- Transfers im klimatisierten Mini Coach mit Fahrer
- Unterkunft im Doppelzimmer (mit Extrabett) inkl. Frühstück (Vollpension in den Nationalparks)
- Begleitende deutschsprachige Reiseleitung von Delhi bis Bombay
- alle Besichtigungen und Programme, Eintrittsgelder
- Programm wie beschrieben
- Insolvenzsicherungsschein
- Inlands-Flug von Nagpur nach Bombay
- Spende für travel-to-nature Projekt
Nicht enthaltene Leistungen
- Langstreckenflüge (gerne machen wir Ihnen ein Angebot, Erw. ca. Euro 699, Kinder unter 12 ca. Euro 545)
- Visagebühren Indien, je nach Bundesland zwischen € 50 und € 65; notwendige Antragsunterlagen erhalten Sie von uns
- Trinkgelder, Kofferträgergebühren, persönliche Ausgaben, eventuell anfallende Photo- und Videogebühren
- Reiseversicherungen
Ihre voraussichtlichen Flugverbindung mit Emirates Airlines (inkl. Rail und Fly), falls Sie die Anreise bei travel-to-nature mitbuchen:
27.03.2010 Frankfurt – Dubai 14.25 – 23.30 Uhr
28.03.2010 Dubai – Delhi 04.40 – 09.15 Uhr
10.04.2010 Bombay – Dubai 09.45 – 11.30 Uhr
10.04.2010 Dubai – Frankfurt 14.30 – 18.30 Uhr
Sonstiges
Änderungen, die den Charakter der Reise nicht beeinflussen, sind zwar nicht vorgesehen, wir behalten sie uns aber vor. Bitte bedenken Sie, dass Sie in abgelegenen Gegenden Asiens reisen, nehmen Sie das Detailprogramm als ziemlich genauen Vorschlag, aber nicht als Checkliste, was jeden Tag passieren muss. Das Programm kann umgestellt werden, wobei der Charakter der Reise jedoch erhalten bleibt. Wenn die Reise umgestellt wird, dann nur zu Ihren Gunsten!
Visa Information
Bitte beachten Sie, dass für Reisen nach Indien ein Visum benötigt wird. Pro Person fallen dabei zur Zeit 63,50 € Ausstellungsgebühren an. Bei Einreise muss Ihr Reisepass noch mindestens sechs weitere Monate gültig sein.


























